Der Garten von Schloss Hohenlimburg

von Ina Bimberg

Graf Moritz-Casimir I von Bentheim- Tecklenburg ließ den Höhengarten 1730 errichten. Der Garten wird derzeit restauriert.
Vor rund zehn Jahren wurde in der Presse über die baulichen und pflanzlichen Relikte nahezu vergessener Gärten am Schloss Hohenlimburg berichtet. Seit nunmehr zwei Jahren wird eine Menge unternommen, um diese Gärten aus ihrem Dornröschenschlaf aufzuwecken und demnächst auch der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Doch zunächst ein Blick zurück zu den Anfängen der Gärten.

Die Entstehung der barocken Gartenanlagen

Durch die Verlegung der Bentheimischen Residenz von Rheda nach Hohenlimburg zwischen 1729 und 1756 kam es unter Graf Moritz Casimir I. (1710 – 1768) zum Ausbau des Schlosses als Residenz und zur Anlage von Gärten im spätbarocken Stil. Dabei wurde das steil ins Lennetal abfallende Gelände durch mächtige Stützmauern und entsprechenden Bodenabtrag dergestalt geformt, dass unterhalb des Neuen Pallas auf einer Geländeterrasse ein formaler Parterregarten entstand. Leider existieren von dieser Anlage weder detaillierte Planunterlagen noch liegen Hinweise auf die ursprüngliche gartenkünstlerische Konzeption vor.

Man weiß aber, dass Moritz Casimir I. ein Kenner und Bewunderer barocker Gartenkunst war. Der Landesherr ist nicht nur viel gereist und auf diese Weise in Berührung mit berühmten Gärten der damaligen Zeit gekommen, er hat sich auch mit theoretischen Werken der Gartenkunst auseinandergesetzt. Da Hohenlimburg eine kleine Residenz war, ist durchaus denkbar, dass Moritz Casimir – schon aus Kostengründen – quasi als „kundiger Dilettant“ (von Schopf, 1988, S. 158) die Aufgabe der Gartenplanung selbst übernommen hat und kein Gartenarchitekt beauftragt wurde.
Die einzige Bildquelle aus der Entstehungszeit des Barockgartens – ein Ölgemälde des damaligen Hofmalers von ca. 1740 – stellt einen durch Stützmauern abgefangenen regelmäßigen Garten dar, der vom darüberliegenden, naturbelassenen Areal über eine zweiläufige Treppe erschlossen wird. Diese trifft mit einem geschwungenen Treppenabsatz auf die Garten-Mittelachse, die wiederum von einer schmaleren Querachse, gekreuzt wird. An den Enden beider Achsen sind zur Betonung Gartenstatuen aufgestellt. Rund um die vier zentralen Rasenfelder liegen durch Rabattenrahmen, in denen man kegelförmig geschnittene Bäumchen erkennen kann – vermutlich Eiben oder Wacholder sowie kleinere kugelförmige Gehölze – möglicherweise Buchsbaum. Eine bogig geschnittene Hecke läßt den Blick ins Tal nur durch das Tor in der Verlängerung des Hauptweges zu. An den Seiten wird der Garten durch eine Mauer bzw. durch hohe geschnittene Hecken und einen viereckigen Aussichtspavillon gerahmt. Wie zur damaligen Zeit gebräuchlich, sind an den rückwärtigen, hohen Stützmauern Konstruktionen für Obst- und Nutzpflanzenspaliere angebracht. Obwohl einige Details des Gemäldes so kaum der Realität entsprechen können, sind doch die wesentlichen Gartenelemente so dargestellt, wie man sie noch heute im Gelände ablesen kann.

Über das beschriebene Barockparterre hinaus bezeichnen Katasterunterlagen und Güterverzeichnisse eine ganze Zahl weiterer Flurstücke als „Garten“, führen dazu jedoch keine zusätzlichen oder detaillierteren Angaben. Man kann davon ausgehen, dass es um das Schloss weitere – insbesondere Nutzgärten, Obstanlagen und Weinterrassen zur Versorgung der Schlossbewohner gegeben hat.

Ohne nun die Stilelemente des Hohenlimburger Barockgartens im einzelnen beleuchten zu wollen, sei doch angemerkt, dass für den Gartenhistoriker Einflüsse verschiedener Stilausprägungen spürbar werden, neben französischen auch italienische und niederländisch-niederdeutsche (U. Muschiol, 1994). Hohenlimburg ist dabei durchaus typisch: die barocke Gartenkunst Westfalens weist keinen eigenen Stil auf (von Schopf, 1988, S. ) – vielmehr profitiert sie in ihrer Lage als Provinz von benachbarten europäischen Einflüssen. Hohenlimburg stellt aber insofern eine gartenarchitektonische Besonderheit in Westfalen dar, als hier neben der Hinnenburg bei Brakel das einzige Beispiel für einen barocken Höhengarten entstand.

Die Gärten im Dornröschenschlaf

Nach dem Umzug der Bentheimischen Residenz zurück nach Rheda im Jahr 1756 haben die Gärten am Schloss Hohenlimburg bis weit in das 20. Jahrhundert hinein im wesentlichen ihre ursprünglichen Strukturen und Funktionen beibehalten. Allerdings verlor der vorher beschriebene Herrschaftsgarten im Laufe der Zeit seine differenzierte Ausstattung mit Statuen, Gartenarchitekturen und pflanzlichen Elementen und erfuhr nicht mehr die erforderliche intensive Pflege. Im 19. Jahrhundert fanden verschiedene neue Ausstattungselemente, Steintische, eine Säule mit Sonnenuhr und ein Kenotaph Eingang in den Parterregarten, die regelmäßige Anlage blieb aber in ihren Grundzügen erhalten. Auf einem Luftbild aus dem Jahr 1928 ist zu erkennen, dass der Garten im frühen 20. Jahrhundert teilweise als Gemüsegarten genutzt wurde.
Nach dem Wegzug der letzten Schlossbewohner wurde der Parterregarten schließlich in den 60-er Jahren mit Lärchen aufgeforstet. Erst dann versanken die Gärten im Wald unterhalb des Schlosses in einen wahren Dornröschenschlaf. Wann die Obstgärten und Weinterrassen aus ihrer Nutzung genommen wurden ist nicht bekannt. Das Barockparterre steht heute unter Denkmalschutz.

Historische Gärten führen erstaunlicherweise noch oft ein Schattendasein und konnten sich – bezogen auf den Schutzstatus nach Denkmalrecht – bis heute neben den Baudenkmälern nicht wirklich als essentieller und selbstverständlicher Bestandteil unserer kulturellen Erbes etablieren. Dabei zeichnen historische Gärten, Grünanlagen und Freiräume nicht nur das Naturverständnis, die Ideen und Ideale ihrer Entstehungszeit, sondern geben Zeugnis von den wirtschaftlichen Verhältnissen, dem Stand des Gartenbaus und der Technik sowie handwerklichen Kunstfertigkeiten vergangener Zeit. Um solche Anlagen zu schützen und zu er-halten, bedarf es nicht nur der Denkmalpflege, sondern auch des Naturschutzes. Es liegt in der Natur der Sache, dass historische Gärten durch die Dynamik ihrer Einzelbestandteile – insbesondere des pflanzlichen Inventars – ganz besonders gefährdet sind und dass hier die Verluste an bedeutsamen Anlagen außerordentlich groß sind.

Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass seit Beginn des Jahres 2001 das Schloss Hohenlimburg zusammen zumindest mit dem ehemaligen barocken Gartenparterre in die Denkmalliste der Stadt Hagen als Baudenkmal eingetragen ist. Darüber hinaus hat der Wald rund um das Schloss gemäß Landschaftsgesetz Nordrhein -Westfalen den Status eines Landschaftsschutzgebietes, bemerkens-werte Einzelbäume sind als Naturdenkmäler eingetragen. Dies gilt besonders für alte Eiben (Taxus baccata) auf der Nordwestseite des Schlosses, darunter drei Paare mehrstämmiger Eiben auf der Terrasse des alten Parterres.

Ein Neuanfang

Obwohl es in der Stadtverwaltung Hagen bereits in den 60-er Jahren erste Überlegungen zur Sanierung und Teilrekonstruktion der Schlossgärten gab, ist man unverständlicherweise nie über ein Planungsstadium hinausgekommen. Die Restaurierung der historischen Schlosskanonen und die Frage nach einem geeigneten Standort gab schließlich für das fürstliche Haus, Bezirksvertretung und Stadtverwaltung den Anstoß, erneut über die Sicherung und Sanierung der historischen Gärten rund um das Schloss nachzudenken und die Gesamtanlage wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei war es sicherlich hilfreich, dass sich in den letzten Jahren gleich zwei Diplomarbeiten mit den Schlossgärten auseinandergesetzt hatten: Ulrich Muschiol 1994 an der FH Weihenstephan mit der „Erfassung historischer Gärten und Parkanlagen in den Kreisen Hagen und Ennepe-Ruhr“, im Jahr 2000 Christoph Rump an der Universität GH Essen mit dem Thema „Die Gärten des Schlosses Hohenlimburg“.

Im Jahr 2000 schließlich wurde das Landschaftsarchitekturbüro der Autorin in Iserlohn mit der Erarbeitung einer ersten gartendenkmalpflegerischen Leitkon-zeption beauftragt. Diese sollte als Basis für neue, zeitgemäße Nutzungs- und Entwicklungsüberlegungen und gegebenenfalls auch für die Aquisition von Fördermitteln eingesetzt werden. Leider bestanden weder in den vorher genannten studentischen Arbeiten noch im Auftragsumfang für die Konzeption die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten für eine detaillierte, gartenhistorische Sichtung des fürstlichen Archivs in Rheda. Dort werden die textlichen und kartographischen Quellen zu den Hohenlimburger Gärten vermutet – soweit überhaupt vorhanden –, weil beim Umzug 1756 sämtliche Archivunterlagen mit nach Rheda überführt wurden. So fehlten bei Auftragsübernahme genaue Pläne und textliche Aussagen, die für eine weitergehende, detailgetreue Rekonstruktion der einzelnen Gartenteile die Grundlage hätten bilden können. Neben den vor Ort vorgefundenen Gartenrelikten blieb daher als Quelle lediglich das vorher genannte Gemälde des Hofmalers Kleine, dessen Detailgenauigkeit in Frage zu stellen ist, weil es möglicherweise eine idealisierten Zustand des Barockparterres abgebildet hat.

Bei Beginn der Bestandsaufnahme im Jahr 2000 stellte sich das ehemalige Parterre als Mischwald dar.Die mehrere Meter hohen Stützmauern aus Naturstein und die zentrale, zweiläufige Treppe waren einsturzgefährdet oder in einigen großflächigen Partien durch Hangwasser oder Wurzeln von Baumsämlingen und Efeu bereits eingebrochen und abgerutscht. Der Garten der einstigen Weinterrassen auf der Südseite des Schlosses war völlig verwildert, die halbhohen Trockenmauern durch Efeu und Ahornsämlinge in ihrer Substanz bedroht. Der im Zuge der Dachrenovierung 1991 freigelegte Rundweg um das Schloss schließlich lag wieder verborgen unter einem dichten Bewuchs von Holunder, Ahorn und Eschen.

Mit der Erstellung eines Leitkonzeptes für historische Gärten begibt man sich als Planungsbüro unter diesen Umständen in mehrfacher Hinsicht auf eine Grat- wanderung: Einerseits bestand unbestritten dringender Handlungsbedarf, um wenigstens die Zerstörung der letzten Gartenrelikte zu verhindern und diese zunächst zu sichern. Wobei man konstatieren muss, dass zumindest bei den Mauern partiell eine „Sicherung“ gar nicht mehr möglich war und im Grunde nur die grundlegende Sanierung aller zerstörten und geschädigten Partien in Frage kam.

Für eine zeitaufwendige gartenhistorische Forschungsarbeit im fürstlichen Archiv und somit auch für wissenschaftlich fundierte Unterlagen zur detaillierten Rekonstruktion der Gärten fehlten jedoch die Mittel. Gleichzeitig hatte das Fürstenhauses mit der Stadt Hagen die Intention, in einem zeitlich überschaubaren Rahmen positive Veränderungen herbeizuführen. Durch das mögliche Zusammenspiel von Baudenkmälern und historischen Gärten, zwei Museen und einem Restaurationsbetrieb sollte Schloß Hohenlimburg als Ort der Bildung und Erholung bzw. als Veranstaltungsort ausgebaut werden. Wesentlicher Baustein war und ist dabei die Öffnung und Erschließung der Schloßgärten für Besucher.

Im Bewusstsein dieser Gratwanderung und der fachlichen Angreifbarkeit wurden zunächst alle verfügbaren Daten und Unterlagen zusammengetragen. Neben einer durch das Planungsbüro durchgeführten, detaillierten Bestands-aufnahme des baulichen und pflanzlichen Inventars wurde eine genaue Lage- und Höhenvermessung von die Stadtverwaltung Hagen veranlaßt und ein Statikergutachten für die Sanierung der Mauern in Auftrag.

Ein Konzept für die Gärten

In Anbetracht der Quellenlage ist eine detailgetreue Rekonstruktion der Gartenschöpfungen aus der Regierungszeit Moritz Casimirs I. nicht denkbar. Gegen die umfassende Wiederherstellung der barocken Nutz- und Ziergärten mit ihrem pflanzlichen, baulichen und skulpturellen Inventar sprechen auch die hohen Herstellungskosten und die großen Anforderungen an eine spätere Unterhaltung und Pflege.

Der Herrschaftsgarten – das Parterre

Deshalb sieht eine erste Konzeption folgende Einzelbereiche vor, die im Frühling 2002 bereits teilweise realisiert sind. Die vorhandene historische Substanz, insbesondere die Stützmauern unterhalb und oberhalb des Gartens, die Treppe, die Fundamentreste eines Gartenpavillons, Fragmente von Fundamenten und behauenen Steinplatten sind genau erfasst und gesichert. Zur Feststellung der Gartenachsen im Parterregarten werden gartenarchäologische Untersuchungen vorgeschlagen. Ziel ist die Wiederherstellung und Erlebbarkeit des Gartenparterres als ebener Gartenraum unterhalb des Schlosses unter Beseitigung der aufgeforsteten Lärchen – jedoch bei Beibehaltung einzelner Solitärlaubbäume und selbstverständlich der geschützten Eiben. Mit Rücksicht auf die Aspekte des Naturschutzes, nach denen ein großräumiges, altes Trockenmauerwerk einen selten gewordenen Lebensraum für ganz bestimmte Mauergesellschaften darstellt, wurden in einem ersten Schritt nur die eingestürzten oder in großem Umfang geschädigten Mauerpartien.

Obwohl – im Gegensatz zur ursprünglichen Bauweise der Mauern in einem statischen Gutachten die Sanierung durch Herstellung einer Betonmauer mit einem Verblendmauerwerk empfohlen wurde, einigten sich Bauherren und Planer einvernehmlich darauf, die alte Trockenmauertechnik unter Verwendung der vorhandenen Sandstein- und Kalksteinblöcke einzusetzen und durch sorgfältige Drainagemaßnahmen sicherzustellen, dass das Hangwasser vor den Mauern abgeführt wird. Dank der handwerklichen Sensibilität der beauftragten Firma Sallermann, Garten- und Landschaftsbau aus Hagen, sind auf diese Weise bereits 45 Meter Mauer und der untere Teil der zentralen Treppe saniert, von der darüberliegenden Terrasse öffnet sich wieder der Ausblick auf das Gartenparterre und in das Lennetal und lässt die historischen Raumabfolgen erlebbar werden.

Die Wein- und Kräuterterrassen auf der Südseite und ein Rundweg um das Schloss

Die halbhohen Mauern der ehemaligen Weinterrassen vor der Schloßsüdwand mußten nachhaltig von sämtlichen Wurzelstöcken, Efeuranken und Ahornsämlingen befreit und vor allem in den Eckbereichen rekonstruiert werden. Nun ist daran gedacht, heimische Gewürzstauden und Kräuter anzupflanzen, falls sich nicht ein Hobbywinzer findet, der bereit wäre, eine „Hohenlimburger Schloßleite“ zu ziehen.

Der Dienerschaftsgarten – ein Obstgarten

Schließlich soll auf der Nordseite des Schlosses der ehemalige Nutz- oder Dienerschaftsgarten den Grenzen des 19. Jahrhunderts entsprechend von Waldgehölzen freigeräumt und zumindest als Blumenwiese mit Obstbäumen angelegt werden. Eine besondere Bedeutung für die zukünftige Erschließung und Erlebbarkeit der Schlossgärten kommt der Anlage eines Rundweges zu, der vom Parkplatz aus einmal um das Schloß herumführen soll und alle Gartenteile verbinden könnte. Neben den genannten Arbeits-schwerpunkten wurden im vergangenen Jahr die schlimmsten Schäden in den Wegebelägen der Schlossauffahrt, im Schlosshof und vor der Remise saniert, um weitere Zerstörungen aufzuhalten und das Erscheinungsbild der Hauptzugänge aufzuwerten.

Zusammenfassung

Bis zur vollständigen Sicherung aller historisch bedeutsamen Gartenteile rund um das Schloss Hohenlimburg ist noch ein weiter Weg – und es sind große finanzielle Anstrengungen dafür erforderlich. Aber dank des Einsatzes und der Zusammenarbeit vieler sind die ersten Schritte getan und die garten-künstlerischen Ideen des Grafen Moritz Casimir I. aus der hohen Zeit der Limburger Residenz beginnen rund um das Schloss sichtbar zu werden und sich gleichsam aus dem Wald zu schälen.

Literatur

Hennebo, D. (Hrsg., 1985), Gartendenkmalpflege – Grundlagen der Erhaltung historischer Gärten und Grünanlagen, Ulmer Verlag, Stuttgart

Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftspflege (1990 ), Leitlinien zur Erstellung von Parkpflegewerken, DGGL Berlin

Schopf, Dr. Regine von (1988), Barockgärten in Westfalen

Muschiol, U. (1994), Diplomarbeit an der Fachhochschule Weihenstephan, FB Landespflege: „Erfassung historischer Gärten und Parkanlagen in den Kreisen Hagen und Ennepe-Ruhr“

Rump, Chr. (2000), Diplomarbeit an der Universität- FH Essen, FB 9 Landschaftsarchitektur

„Die Gärten des Schlosses Hohenlimburg“, Landschaftsverband Rheinland, Umweltamt (Hrsg.) 1994; Tagungsbeiträge Naturschutz und Landschaftspflege bei historischen Denkmälern